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Bonifacio

Bonifacio ist die südlichste Stadt Korsikas und auch eines der beliebtesten und teuersten Touristenziele. Von hier aus fahren Fähren über die Meerenge von Bonifacio zur 12 km entfernten Nachbarinsel Sardinien. Die Lage der Stadt ist einzigartig: Sie thront in 80 m Höhe über dem Meer auf weißen Felsen. Auf einer Bootsfahrt lässt sich die Lage am eindruckvollsten wahrnehmen. Unbedingt sollten die Grotten von Bonifacio, die Drachengrotte und die Grotte von Saint-Antoine, dabei besichtigt werden. In einer der Grotten befindet sich auch das Aquarium der Stadt, wo Sie in 13 Becken die regionale Unterwasserwelt bestaunen können.

Die Stadt selbst gliedert sich in zwei Teile: die Marina, die Unterstadt um das Hafengebiet, und das Borgo Genovese, das so genannte Genovesenviertel zwischen den Festungsanlagen. Die verwinkelte Altstadt mit ihren zahllosen engen Gassen zwischen den verfallen wirkenden vier bis fünf Stockwerke hohen Häusern wirkt wie ein Labyrinth. Es wird von Strebebögen überspannt, die früher zu einem Zisternensystem gehörten.

 

 Heute lassen sich in den Gassen charmante kleine Restaurants entdecken. Auch das Aquarium von Bonifacio lohnt einen Besuch. Hier wird die Meeresfauna der Umgebung exemplarisch gezeigt. Es befinden sich auch einige interessante Sakralbauten in der Oberstadt, z.B. die Église Saint-Érasme, eine kleine Kapelle, die dem Schutzpatron der Fischer und Seeleute geweiht ist. Am Ende der Altstadt befindet sich die eigentliche Zitadelle von Bonifacio. Sie bestimmt zwei Drittel der Oberstadt. Hier befindet sich eine der seltenen gotischen Kirchenbauten Korsikas, die Église Saint-Dominique. Ihre Ursprünge gehen auf den Templerorden zurück. Der Blick auf die Zitadelle vom äußersten Befestigungswall im Westen her lässt deren Komplexität und Wuchtigkeit deutlich werden. Zudem öffnet sich ein sehr schöner Ausblick auf die Küste, den Hafen und die Küstenlinie Sardiniens.

Der altertümliche Dialekt der heutigen Bevölkerung geht auf die Zwangsbesiedelung von Ligurern unter genuesischer Herrschaft zurück.

 

 

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© Bild ganz oben: F. Gopp  / pixelio.de