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Der Süden von Korsika

Auch diese Landschaft weist ihre spezifischen Eigenheiten auf, die sie von den übrigen Regionen der Insel deutlich unterscheidet – sie wirkt großteils weicher und flacher, aber stellenweise auch karger. Durch diese topografisch günstige Anlage wurde das Gebiet bevorzugt besiedelt, auch die ersten Siedlungen haben sich vermutlich hier befunden. Zeugen dafür sind u.a. Filitosa, Cauria, Pianu di Livia.

Filitosa gilt als eine der archäologisch interessantesten Stätten Europas. Die Ursprünge der hier gefundenen und sehr gut erhaltenen Menhir-Statuen reichen bis ca. 7000 v. Chr. zurück. Die Zeugnisse aus dem Megalith auf dem Hügel von Filitosa lassen ein klares Bild über die Besiedlung und frühe Kultur im Mittelmeerraum zu, was auch in dem dazugehörigen Museum dargestellt wird.

Südllich von Sartène, einer sehr geschichtsträchtigen Stadt, lassen sich weitere Monumente megalithischer Kultur bewundern: Bei Cauria befindet sich der Dolmen von Fontanaccia, eines der best erhaltenen Steingräber Korsikas, sowie die eindrucksvollen Steinalleen von Stantari und Renaggiu.

 

Sartène selbst lohnt in jedem Fall einen Aufenthalt. Sie gilt als die korsischste Stadt und liegt auf dem 305 m hohen Felsvorsprung des Monte Rosso mit alten Traditionen.

Besonders mittelalterlich mutet das Städtchen bei der jährlichen Karfreitagsprozession an, bei der ein unbekannter Geketteter (catenacciu), dessen Verbrecken und Identität geheim bleiben, ein 30 kg schweres Bleikreuz mit 14 kg Ketten schleppen muss. Die Düsternis wird auch durch die engen Gassen und teilweise verfallenen Häuser hervorgerufen, in die wenig Sonnenlicht dringt.

 

 

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© Bild ganz oben: F. Gopp  / pixelio.de